Positionspapier vom 16.11.2018

Im Labertal ist aktuell kein 1.800 m² großer Vollsortimenter sondern ein Supermarkt mit max. 1200 m² plus 1-2 Gebäude, z. B. ein kleinerer Getränkemarkt oder Discounter geplant (siehe Vorabzug Bebauungsplan mit Grünordnungsplan in der Vorlage vom 22.10.; mehr qm wären unzulässig wg. Landesentwicklungsplan Ziel 5.3.1 und 5.3.2 LEP sowie Art. 6 (2) Nr. 3 BayLplG).

Aufgrund der befürchteten Diskussion um diese nicht abgestimmte Veränderung der Planungsvorlage wurde der Tagesordnungspunkt von der Gemeinderatssitzung abgesetzt und die Entscheidung vertagt.

Die Gemeinde Beratzhausen kann am geplanten Standort erst dann Baurecht schaffen, wenn keine alternativen Standorte in städtebaulich integrierter Lage
(~ Innenbereich + z.T. Ortsrand) existieren.

Diese Flächen der Standortalternativenprüfung mit den Ablehnungsgründen werden der Öffentlichkeit nicht transparent gemacht.

Die Regierung der Oberpfalz kann den Standort im Labertal nur genehmigen, wenn es überhaupt keine Alternativen gibt (Anbindegebot siehe Ziel 3.3 LEP).

Flächen rechts der Kreisstraße R11 in Richtung Hemau gehören per Flurnummer zu den linksseitigen Flurstücken im zu genehmigenden Sondergebiet und werden mit einbezogen. Eine Bebauung ist derzeit nicht angestrebt, kann aber nicht ausgeschlossen werden (Flächennutzungsplan bzw. Flurkarte z.B. FlNr. 697)

Die BI setzt sich ein für zwei Standorte, um
a) den kurzfristigen Bedarf zu sichern
b) vor allem eine längerfristige, innerörtliche Entwicklung mit der
Städtebauförderung voranzutreiben

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