Alternative Fakten

zu Behauptungen verbreitet im Mitteilungsblatt des Markts Beratzhausen.

Konrad Meier: „Die Alternativlosigkeit wird auch von der Regierung der Oberpfalz anerkannt.“

BürgerinitiatIve: „Falsch. Aktuell genehmigt die Regierung den Standort aufgrund unzureichender Standortalternativenprüfung nicht. Ludwig Scheuerer, Konrad Meier und Matthias Beer kennen den genauen Sachstand.“
Nachweis siehe Stellungnahme der Regierung!

Konrad Meier: „Es ist damit zu rechnen, dass der bestehende Netto-Markt zeitnah den Betrieb einstellen wird, da die Fläche für das erforderliche Warensortiment zu klein ist und die Anlieferung nur bedingt funktioniert.“

BI: „Falsch. Der Betrieb bleibt Filialangestellten zufolge auch 2019 aufrecht. Der Mietvertrag endet – je nach Gemeinderatsaussage – zwischen 2023 und 2024. Dennoch sollten wir Perspektiven für einen neuen Netto und den gesamten Lebensmitteleinzelhandel schaffen – wirklich zeitnah.“

Konrad Meier: „Eine Bebauung erfolgt ausschließlich zwischen den beiden vorhandenen Straßen. Das Labertal wird nicht bebaut.“

BI: „Falsch. Ein Tal ist die offene Hohlform in einer Landschaft. Täler enden nicht an Straßen.“

Konrad Meier: „Möchte man eine zeitgemäße Lebensmittelversorgung in Beratzhausen, geht das alternativlos nur an diesem Standort am Kreisverkehr.“

BI: „Falsch. Rewe und Norma sind Beispiele einer guten Nahversorgung in Parsbergs Zentrum.“

Konrad Meier: „Gemäß Aussage der BI gibt es angeblich alternative Standorte. Kein anderer Standort ist jedoch in der Realität umsetzbar, alle wurden von den Betreibern/Kaufleuten abgelehnt.“

BI: „Das Interesse von Norma auf dem Wiendl-Gelände, das Penny-Vorhaben im Edeka-Gebäude sowie die in nicht öffentlichen Sitzungen behandelten Investorenanfragen z.B. zu Wiendl+Edeka beweisen das Gegenteil.“

Wahrheiten

Konrad Meier: „Beratzhausen ist derzeit eine der am schlechtesten mit Lebensmittelmärkten vorsorgte Kommune dieser Größe in Bayern.“ „Alle umliegenden Gemeinden haben seit Jahren moderne Lebensmittelmärkte, nur in Beratzhausen ist das Angebot seit Jahren sehr begrenzt.“

BI: „Richtig. Das hat aber Gründe. Daher heißt es jetzt >gemeinsam< anpacken, entwickeln und ohne Verzögerungstaktik oder Kommunalwahlkampf das Ziel im Auge behalten – eine Nahversorgung sowie eine langfristige Entwicklung Beratzhausens! Ein Konzeptentwurf der BI als Diskussionsgrundlage mit mehreren Standorten liegt den Gemeinderäten vor. Eine Sackgasse ohne Erweiterungsmöglichkeiten im Labertal wäre ein sehr begrenzter Impuls ohne Rücksicht auf das Ortszentrum.“

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